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Es kamen doch Kriegsdorfer Ahnen (via dem Markgräflerland)aus der SCHWEIZ!

 


Liebe Kriegsdorfer Landsleute (und deren Nachkommen)!

Ich darf erinnern, dass in den historischen Unterlagen meiner Ahnenforschung, die ich im Laufe der vielen Jahre aufgefunden und erforscht hatte und in meinen Aufzeichnungen aufnehmen durfte, immer wieder der Hinweis stand, dass jene unserer alemannischen Ahnen, die rund um 1750 nach Hadad ausgewandert waren, aus dem Markgräfler Land, südliches Baden-Durlach, und aus der Schweiz gekommen sind.

Da ich aber bisher darüber nirgends entsprechende Bestätigungen finden konnte, habe ich diese Hinweise angezweifelt (siehe dazu meine Artikel in unserer Homepage, in den bisher erschienen Kriegsdorf-Chroniken und in den Jahresheften der HOG), obwohl mir klar war, dass die Wahrscheinlichkeit dafür groß war.

Schließlich sind insbesondere nach den schrecklichen Ergebnissen des 30jährigen Krieges (1618 bis 1648), als das südwestliche Deutschland von der Pfalz bis zum Rheinknie bei Basel im großen Umfang zerstört und entvölkert war, viele Schweizer in dieses Gebiet eingewandert und haben sich sesshaft gemacht.

Es gab aber darüber hinaus immer, also auch vor dem 30jährigen Krieg, einen regen Austausch von Personen und Familien zwischen den an sich verwandten alemannischen Völkern im Markgräfler Land (Baden), der nordwestlichen Schweiz und auch ins Elsass hinein.

Für eine enge Verknüpfung zwischen der nördlichen Schweiz, Elsass und dem Markgräfler Land spricht ja auch der Umstand, dass es hüben wie drüben viele gleiche Namen gibt, wie sie im Schweizer Gebiet zuhauf vorkommen, siehe z.B. Hotz in Zürich und Umgebung. Und, vor allem, es gab ja auch die gleiche Sprache, den alemannischen Dialekt, der, mit etwas Ähnlichkeit von der Innerschweiz bis weit über den Schwarzwald gesprochen wurde.

Ich dachte lediglich, dass sich halt immer wieder einer unserer Vorfahren ein „Eheweib“ aus dem Basler Land oder dem Zürcher Gebiet geholt hatte.

Nun hat mir ein Markgräfler Familien- und Ortsforscher die Bestätigung geliefert, dass die Familie PRETLI (in der Schweiz bis nach Grenzach hießen sie Brötle, Brötli, Brödtlin, in Hadad dann Bredel, Bredli usw. – eine arge Deformierung des Namens) ursprünglich aus LIESTAL im Baselland stammt.

Vorweg: Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass erst ab dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts, also ab etwa 1580, in allen Pfarren (Standesämter im heutigen Sinn gibt es ja erst seit etwa 170 Jahren) Kirchenbücher geführt werden sollten und meistens wurden. Frühere Daten sind also nur sehr schwer zu bekommen.

Hier die neuen Erkenntnisse:

*) Barthlome BRÖTLE, geb. 1550 in Liestal – gefunden bei den Mormonen, sollte der Spitzenahn gewesen sein.

*) Barthli BRÖTLE, geb. ca. 1580 in Liestal bei Basel, Beruf Metzger, war mit Bärbel B., verheiratet, ist aber 1650 (also nach dem 30-jährigen Krieg) schon in Grenzach verstorben.

*) Deren Sohn, Stephan BRÖTLE, geb. ca. 1602 in Liestal bei Basel, auch Metzger, war mit Ursel Küntzler verheiratet.

*) Wiederum deren Sohn, Stephan BRÖDLIN, geb. ca. 1637 in Liestal und 1710 (wo?) verstorben, auch Metzger, war mit Verena Schlup verheiratet (1639-1675). Er hat 1677 nochmals geheiratet, Elisabetha Göltzlin. Eine weitere Ehe im Jahr 1682 ist mit Maria Döserich aus Tumringen (heute, wie Brombach, ein Stadtteil von Lörrach, Baden) vermerkt.

*) Der Sohn Stephan BRÖDLIN, geb. 1668, sehr wahrscheinlich in Grenzach verstorben 1738 (preßhaftig, heißt das „krank“?) war verheiratet mit Catharina Löle (2 Kinder). Sie ist 1717 verstorben. Stephan heiratete nochmals Anna Baumann. Sie ist in Hadad verstorben, stammt aus Binzen, Kreis Lörrach.

*) Der gemeinsame Sohn, Stephan BRÖDTLIN (der Auswanderer), geb. 1719 in Grenzach, verstorben 1787 in Hadad, war mit Dorothea Schneider verheiratet. Sie stammte aus Tannenkirch, ist 1722 geboren und verstarb 1803 in Hadad. Sie hatten zwei Söhne, Caspar, geb. 18.09.1746 (Stammvater der Hadader „Gaschpar“) verstorben 1824 und Stephanus, geb. 17.06.1748.

Dieser Erfolg bei der Pretli-Familie darf mich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für mich noch einige Familien gibt, wo doch noch einige Fragen nach den Spitzenahnen offen sind:

Edler oder (richtig) Erler aus Teningen;

Henkel oder Heinckler;

Krumbacher oder Grumbacher aus Ihringen;

Reinbold aus Ihringen;

Sinn (vielleicht doch eine Schweizer Familie?);

Streittmatter;

Wentz.


Liebe Landsleute, Sie sehen, es gäbe noch viel zu tun!


Nachsatz: Wie ich erst dieser Tage, Feber 2017, herausgefunden habe, stammt auch die Ehegattin des Kaspar HEROLD junior, Anna Alt, aus der Schweiz!

Sie ist im Jahre 1725 in Maispracht, Kanton Basel-Land, Schweiz geboren und ist am 07.12.1787 in Hadad gestorben.

2. Nachsatz: Ich erinnere, dass die Ahnen Herold, Krumbacher, Bollschweiller, Siegel und Weniger schon im Markgräflerland untereinander versippt gewesen sein sollen; wieso Brötle (Pretli) nicht?

 


Ihr Erich Hotz (takacs), A-4050 Traun-Oedt, Oberösterreich

 

 

 

Last Updated on Tuesday, 11 April 2017 10:05