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Einweihungsfeier in Kriegsdorf

 

Am 04.August 2018 um 11:00 Uhr wird mit einem ökumenischen Gottesdienst, in der evangelischen Kirche in Kriegsdorf, das Erinnerungsdenkmal eingeweiht.

Zu dieser Feierlichkeit sind alle Kriegsdorfer und Freunde von Kriegsdorf eingeladen.

Im Anschluss freuen sie sich auf ein gemeinsames Beisammensein auf dem Kirchhof.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 09. August 2018 um 11:57 Uhr
 
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Es kamen doch Kriegsdorfer Ahnen (via dem Markgräflerland)aus der SCHWEIZ!

 


Liebe Kriegsdorfer Landsleute (und deren Nachkommen)!

Ich darf erinnern, dass in den historischen Unterlagen meiner Ahnenforschung, die ich im Laufe der vielen Jahre aufgefunden und erforscht hatte und in meinen Aufzeichnungen aufnehmen durfte, immer wieder der Hinweis stand, dass jene unserer alemannischen Ahnen, die rund um 1750 nach Hadad ausgewandert waren, aus dem Markgräfler Land, südliches Baden-Durlach, und aus der Schweiz gekommen sind.

Da ich aber bisher darüber nirgends entsprechende Bestätigungen finden konnte, habe ich diese Hinweise angezweifelt (siehe dazu meine Artikel in unserer Homepage, in den bisher erschienen Kriegsdorf-Chroniken und in den Jahresheften der HOG), obwohl mir klar war, dass die Wahrscheinlichkeit dafür groß war.

Schließlich sind insbesondere nach den schrecklichen Ergebnissen des 30jährigen Krieges (1618 bis 1648), als das südwestliche Deutschland von der Pfalz bis zum Rheinknie bei Basel im großen Umfang zerstört und entvölkert war, viele Schweizer in dieses Gebiet eingewandert und haben sich sesshaft gemacht.

Es gab aber darüber hinaus immer, also auch vor dem 30jährigen Krieg, einen regen Austausch von Personen und Familien zwischen den an sich verwandten alemannischen Völkern im Markgräfler Land (Baden), der nordwestlichen Schweiz und auch ins Elsass hinein.

Für eine enge Verknüpfung zwischen der nördlichen Schweiz, Elsass und dem Markgräfler Land spricht ja auch der Umstand, dass es hüben wie drüben viele gleiche Namen gibt, wie sie im Schweizer Gebiet zuhauf vorkommen, siehe z.B. Hotz in Zürich und Umgebung. Und, vor allem, es gab ja auch die gleiche Sprache, den alemannischen Dialekt, der, mit etwas Ähnlichkeit von der Innerschweiz bis weit über den Schwarzwald gesprochen wurde.

Ich dachte lediglich, dass sich halt immer wieder einer unserer Vorfahren ein „Eheweib“ aus dem Basler Land oder dem Zürcher Gebiet geholt hatte.

Nun hat mir ein Markgräfler Familien- und Ortsforscher die Bestätigung geliefert, dass die Familie PRETLI (in der Schweiz bis nach Grenzach hießen sie Brötle, Brötli, Brödtlin, in Hadad dann Bredel, Bredli usw. – eine arge Deformierung des Namens) ursprünglich aus LIESTAL im Baselland stammt.

Vorweg: Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass erst ab dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts, also ab etwa 1580, in allen Pfarren (Standesämter im heutigen Sinn gibt es ja erst seit etwa 170 Jahren) Kirchenbücher geführt werden sollten und meistens wurden. Frühere Daten sind also nur sehr schwer zu bekommen.

Hier die neuen Erkenntnisse:

*) Barthlome BRÖTLE, geb. 1550 in Liestal – gefunden bei den Mormonen, sollte der Spitzenahn gewesen sein.

*) Barthli BRÖTLE, geb. ca. 1580 in Liestal bei Basel, Beruf Metzger, war mit Bärbel B., verheiratet, ist aber 1650 (also nach dem 30-jährigen Krieg) schon in Grenzach verstorben.

*) Deren Sohn, Stephan BRÖTLE, geb. ca. 1602 in Liestal bei Basel, auch Metzger, war mit Ursel Küntzler verheiratet.

*) Wiederum deren Sohn, Stephan BRÖDLIN, geb. ca. 1637 in Liestal und 1710 (wo?) verstorben, auch Metzger, war mit Verena Schlup verheiratet (1639-1675). Er hat 1677 nochmals geheiratet, Elisabetha Göltzlin. Eine weitere Ehe im Jahr 1682 ist mit Maria Döserich aus Tumringen (heute, wie Brombach, ein Stadtteil von Lörrach, Baden) vermerkt.

*) Der Sohn Stephan BRÖDLIN, geb. 1668, sehr wahrscheinlich in Grenzach verstorben 1738 (preßhaftig, heißt das „krank“?) war verheiratet mit Catharina Löle (2 Kinder). Sie ist 1717 verstorben. Stephan heiratete nochmals Anna Baumann. Sie ist in Hadad verstorben, stammt aus Binzen, Kreis Lörrach.

*) Der gemeinsame Sohn, Stephan BRÖDTLIN (der Auswanderer), geb. 1719 in Grenzach, verstorben 1787 in Hadad, war mit Dorothea Schneider verheiratet. Sie stammte aus Tannenkirch, ist 1722 geboren und verstarb 1803 in Hadad. Sie hatten zwei Söhne, Caspar, geb. 18.09.1746 (Stammvater der Hadader „Gaschpar“) verstorben 1824 und Stephanus, geb. 17.06.1748.

Dieser Erfolg bei der Pretli-Familie darf mich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es für mich noch einige Familien gibt, wo doch noch einige Fragen nach den Spitzenahnen offen sind:

Edler oder (richtig) Erler aus Teningen;

Henkel oder Heinckler;

Krumbacher oder Grumbacher aus Ihringen;

Reinbold aus Ihringen;

Sinn (vielleicht doch eine Schweizer Familie?);

Streittmatter;

Wentz.


Liebe Landsleute, Sie sehen, es gäbe noch viel zu tun!


Nachsatz: Wie ich erst dieser Tage, Feber 2017, herausgefunden habe, stammt auch die Ehegattin des Kaspar HEROLD junior, Anna Alt, aus der Schweiz!

Sie ist im Jahre 1725 in Maispracht, Kanton Basel-Land, Schweiz geboren und ist am 07.12.1787 in Hadad gestorben.

2. Nachsatz: Ich erinnere, dass die Ahnen Herold, Krumbacher, Bollschweiller, Siegel und Weniger schon im Markgräflerland untereinander versippt gewesen sein sollen; wieso Brötle (Pretli) nicht?

 


Ihr Erich Hotz (takacs), A-4050 Traun-Oedt, Oberösterreich

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. März 2018 um 12:00 Uhr
 
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Ortsfamilienbuch der Gemeinde Kriegsdorf

Die Arbeiten für die Erstellung des Kriegsdorfer Ortsfamilienbuches, auf die wir unsere Leser in der Ausgabe des Jahresheftes 2015* hingewiesen haben, befinden sich in der Endphase. Sollten die Vorbereitungen planmäßig verlaufen, hoffen wir Anfang August 2016 die gesammelten Daten druckfertig zu machen.
Sollten unter Ihnen noch Personen sein, die einen familiären Bezug zu Kriegsdorf haben und der Meinung sind, dass Sie in die letzten Jahren weder von mir, noch von Erich Hotz diesbezüglich kontaktiert wurden, so haben Sie die Möglichkeit mit mir Kontakt aufzunehmen, um zu überprüfen, ob auch Ihre Daten in diesem Buch Berücksichtigung gefunden haben. Bis zum 30.06.2016 haben Sie Gelegenheit das zu überprüfen. Meine Kontaktdaten finden Sie auf dieser Internetseite unter Impressum oder in unserem Jahresheft 2015.

Georg Erdei
Vorstandsvorsitzender der HOG Kriegsdorf e.V.

 

* Siehe Berichte & Beiträge/Jahreshefte/Jahresheft 2015 (ab Seite 41).

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. August 2016 um 12:48 Uhr
 
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Bevor man den unten beigefügten Link anklickt, sollte man die Erläuterungen zu diesem Beitrag lesen, den unser ehemaliger Landsmann Erich Hotz kurz zusammengefasst hat:

Liebe Kriegsdorfer Landsleute!

Zuerst Danke an die HOG, dass es möglich war, den Artikel „Aufruf zur Sicherung der siebenbürgisch-sächsischen Einrichtungen: Helfen Sie mit, Schloss Horneck zu retten!“ der „Siebenbürgischen Zeitung“ vom August 2015, in der Homepage abzudrucken.
„Was geht uns Kriegsdorfer diese Siebenbürgische Einrichtung im Schloss Horneck überhaupt an?“ könnte gefragt werden.
Es ist ganz einfach: Die Kirchenbücher der evang. Pfarrgemeinde Hadad  (Taufbuch, Eheschließungen (Familienbuch) und Sterbebuch) und auch viele weitere Dokumente und Nachweise sind nach dem 2. Weltkrieg nach vielen Irrwegen schlussendlich in Gundelsheim gelandet. Sie sind seither im „siebenbürgisch-sächsischem Archiv“ sicher und gut gelagert und man kann jederzeit dort Einsicht nehmen.
Dieses Archiv in Gundelsheim ist, neben dem kirchlichen Archiv in Hermannstadt, für uns Hadader das wichtigste Archiv für die Dokumente unserer Ahnen!
Durch einen enormen Kraftakt von verschiedenen siebenbürgischen Institutionen und Einrichtungen, aber auch durch viele private Spenden, konnte die Einrichtung gekauft und damit auch die dortigen Einrichtungen für die Nachwelt gerettet werden, siehe nachstehenden Artikel.


Ob Sie, liebe Landsleute, ihren Beitrag (Spenden) dazu leisten oder nicht, ist ganz Ihnen überlassen. Wünschenswert wäre es, denn es geht um die Sicherung und die sachgerechter Aufbewahrung der Dokumente unserer Ahnen!

Ihr Erich Hotz (takacs)

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/15785-aufruf-zur-sicherung-der-siebenbuergisch.html

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Dezember 2015 um 17:28 Uhr
 
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Todesanzeige Anna Hotz

Anna Hotz, geb. am 22.08.1925 in Kriegsdorf ist kurz vor Ihrem 90. Geburtstag, am 17.08.2015, in Leverkusen verstorben.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am 01.09.2015, 11:00 Uhr, im Friedhof Birkenberg in Leverkusen-Opladen statt.

Die Heimatortsgemeinschaft Kriegsdorf spricht den trauernden Familien ihr aufrichtiges Beileid aus.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2015 um 06:48 Uhr
 
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